Schon im frühen 11. Jahrhundert wurde der den Aposteln geweihte dreischiffige monumentale Bau dicht vor dem römischen Westtor als doppelchorige Pfeilerbasilika eines Kanonikerstifts errichtet. Erzbischof Pilgrim, der 1028 das Privileg erhielt, den deutschen Kaiser zu krönen, und 1028 mit dem Amt des Kanzlers von Italien belehnt wurde, gilt als Gründer dieses Stifts. Sein Sarkophag steht heute in der Südkonche. Seit Mitte des 12. Jahrhunderts grüßte die Könige, die nach ihrer Krönung in Aachen in die Stadt einzogen, um im Dom den Heiligen Drei Königen zu huldigen, als erstes der eindrucksvolle, 67 m hohe Westturm mit seinem Rautendach. Er birgt auch die Krypta. Imposant sind, von 1192 bis 1200 ebenfalls als Neubau errichtet, der breite, die Vierung bekrönende Achteckturm und die östliche, dem Neumarkt zugewandte, von zwei Türmen flankierte Dreikonchenanlage nach dem Vorbild von St. Maria im Kapitol. Das Kircheninnere mit interessanten Ausstattungsstücken beeindruckt architektonisch insbesondere im Vierungsbereich durch seine Arkaden mit der die Vierung überwölbende Laterne.