Stadthistoriker sind sich einig, dass das Mittelalter in Köln erst 1794, mit dem Einzug der französischen Revolutionstruppen in die Stadt, endete. Die Besatzungstruppen ließen Vieles zurück, was Köln fortan prägte. Zwanzig Jahre waren die Franzosen in Köln. Von ihnen übernahm die Stadt die Gewerbefreiheit, die Religionsfreiheit und die Rechtsreform auf der Basis der allgemeinen Menschenrechte. Die Preußen waren gut hundert Jahre in Köln. In dieser Zeit erlebte die Stadt die rasch wachsende Industrialisierung und seit 1881 die Stadterweiterung. All dies und die fünfzehnjährige Zeit unter Oberbürgermeister Konrad Adenauer sorgten nach der spätmittelalterlichen Stagnation für den Durchbruch in die Moderne.

 Inklusive Besuch des Stadtmuseums. Den Eintritt zahlen Sie bitte dort an der Museumskasse.