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Kölsche Sprichwörter – “För ene Appel un e Ei”

Bei unseren Führungen werden wir oft gefragt, ob wir unseren Gästen noch ein paar “echte kölsche Sprichwörter” mit auf den Weg geben würden. Diese scheinen immer wieder eine große Freude zu bereiten.

Darum, hier und jetzt eine Liste der schönsten unserer Sprichwörter. Natürlich “op Kölsch”!

Wenn de jeck weeß, fängk et em Kopp aan.
Wenn man verrückt wird, fängt es im Kopf an.

Jede Jeck is anders.
Jeder Mensch ist anders; oder auch: Jedem das Seine.

Danke, ich möch ston, ich möch noch waaßse.
Ich möchte stehen bleiben, ich möchte noch wachsen (wenn Ihnen ein Sitzplatz angeboten wird.)

Annemie, isch kann nit mieh!
Annemarie, ich kann nicht mehr! (Aus Erschöpfung)

Vun nix kütt nix.
Von nichts kommt auch nichts; wer etwas erreichen will, muss sich anstrengen.

Et hätt noch immer jot jejange.
Keine Sorge, Bis jetzt ist es doch auch immer gut gegangen.

Wer lang schläf, dä schläf sich wärm, wer fröh opsteit, dä friss sich ärm.
Wer lange schläft, der schläft sich warm, wer früh aufsteht, der frisst sich arm. Also lieber lange liegenbleiben ;)

Wat dä Boor nit kennt, dat friss hä nit.
Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht. (Lass die Finger von Dingen, die Du nicht kennst.

Leever de dunkelste Kneip als wie de hellste Arbeitsplatz.
Lieber in der dunkelsten Kneipe, als am hellsten Arbeitsplatz

Dat jitt et för ene Appel un e Ei.
Das ist fast geschenkt; sehr günstig

Leven Jott, hät die en Milchjeschäf
Lieber Gott, hat die ein Milchgeschäft! (Was für ein Busen!)

Wir werden diese Liste kölscher Sprichwörter noch erweitern. Also dranbleiben!

Oder gleich unten Dein lieblings Sprichwort hinterlassen! Wir fügen es dann der Liste hinzu, wenn es dort noch fehlen sollte.

Euer Stadtstreicher Team

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